Herzlich Willkommen oder wie ich gerne sage "Moin" 

Ich bin Stef und Musik ist mein Leben. Es gibt nahezu für jede Situation im Leben den passenden Song. Wenn du das liest, hoffe ich dass dein Song ein heiterer ist.

Ich war lange mit meinem Gesang unterwegs. Durch einen dummen Unfall kann ich leider stimmlich nicht mehr das leisten, was ich einst leistete. Mir ging jemand bei einem Streit gewaltsam an die Kehle, dabei wurde mein Kehlkopf verletzt. Ich versuche aber, wieder fit zu werden. Manchmal klappt es noch ganz gut. Meist nur leider nicht so zuverlässig, wie es sein müsste. Ich war ausserdem mal Roady und schleppte viiiiieeele Tonnen von A nach B. Leider macht die Hüfte und der Rücken nicht mehr mit, sonst hätt ich gerne weitergemacht. Mein rechtes Bein lahmt schon mal, manchmal in Verbindung mit dem linken Arm. Solange ich aber meinen Kopf noch mit eigener Kraft halten kann, ist es für mich eigentlich im grünen Bereich. Und was soll ich sagen, meine Ohren sind arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Mehrere Hörstürze, seit vielen Jahren Tinitus auf beiden Seiten usw. Aufgrund des Gehörschadens verliere ich auch schon mal das Gleichgewicht und falle hin. 

Ich wünschen allen, die nun für mich übernehmen durften, dass sie gesund bleiben und immer strahlen können. Das fand ich persönlich immer am schwersten (meist eher unmöglich) unter den Umständen, unter denen ich arbeiten musste. Aber es gab auch gute Zeiten. 

Und immer dran denken:

Es muss nur stimmig sein, dann klappts auch mit den Harmonien. 

 

An alle Newcomer:

Gebt eure Musik niemals ab!

Lasst euch nicht verheizen!

Bleibt unabhängig!

Eine Ausbildung ist wirklich wichtig!

 

Und das absolut Wichtigste: 

Bleibt sauber und hört niemals auf Idioten! Das Ergebnis nennt sich Bad Desicions und die Verantwortung trägt nicht euer Berater sondern? 

Ausserdem: 

Kein Alkohol, keine Zigaretten, keine Drogen! 

Für Insider: 

Solltet ihr aus welchen Gründen auch immer unter Druck gesetzt werden, sucht euch wenn möglich frühzeitig Hilfe! Je früher, desto besser! 

 

Viel Glück, Hals und Beinbruch & Toi Toi Toi 🍀

 

Hochzeitssängerin Sängerin Stephanie Lenk

Über mich

Für mich war bereits als 4jährige klar - Ich will Musik machen.

In unserem Haus ging es stets musikalisch zu und ich frage mich manchmal, wie unsere Nachbarn es aushielten, dass ich fast täglich und stundenlang die Lieder meiner Lieblingskünstler versucht habe nachzusingen. 

Meine Freizeit verbrachte ich meist vor meinem Radio, welches ich förmlich vergötterte. Songs von Tracy Chapman, Chicago, Curtis Stigers, Bon Jovi, Roxette, Wham!, Whitney Houston, Sting, Toto, Prince, Peter Maffay, Westernhagen, Grönemeyer, Billie Joel, Mariah Carey, Foreigner, Queen und Co. waren bereits damals mein Lebenselixier und ich versuchte schon als Kind die englischen Texte nachzuahmen. 

Meine Familie liebt Musik und so wurden wir kurzerhand  zum Gesangsunterricht an der staatlichen Sing und Musikschule angemeldet. Obwohl es dort eher um Klassik ging und ich Popsongs eigentlich viel cooler fand, war die Ausbildung dort eine große Bereicherung für mich. Es ging schließlich um das eine, das mich erfüllte - MUSIK. Für verschiedene Musical und Theateraufführungen durften ich ausserdem auch ab und zu Schauspielerin sein. Meine erste grosse Rolle war ein armer Schusterjunge im Stück "Einen Tag nur Sultan sein"! Wir spielten ausserdem "Die Rattenfänger von Hameln" und weitere Theaterstücke. Immer an meiner Seite war meine 3 Jahre ältere Schwester. 

An der staatlichen Gesangs und Musikschule verbrachte ich etwa ein Jahrzehnt und absolvierte neben dem Unterricht auch Musical und Kirchenauftritte. Zu Weihnachten sangen wir auch schon mal Konzerte für die örtliche Polizeibehörde. Das war mein persönliches Highlight. Im nächsten Leben werde ich definitiv Polizistin, so wie mein Bruder. Von ihm habe ich als Teenager viel über Musikgeschichte gelernt. Er wusste die unglaublichsten Geschichten über Musik, kannte sämtliche Interpreten, wusste wer was und wann geschrieben hat und brachte mir so bei, meinen Research zu machen. Mit dem Satz "Do your research!" forderte er mich auf, zu lernen so viel ich kann. Ich vermisse ihn jeden Tag. Wirklich jeden Tag! 

Zu Hause bekamen wir Instrumentalunterricht. Das Größte war aber für mich, die verschiedenen Sounds und Beats auf unserer Heimorgel zu erkunden und als Teenager mit meiner Akustikgitarre Songs zu schreiben. Später sass ich gerne und stundenlang vor dem Rechner, um eigene Songs zu schreiben und aufzunehmen. Willst du ein echter Künstler sein, dann schreib Songs. Das war immer meine Devise. So kannst du sagen, was dich bewegt und wenn du Glück hast, hört dir jemand zu. Vielleicht hört dich jemand, der so denkt wie du oder dem du den Tag retten kannst. Sicher ist es auch therapeutisch sinnvoll, sich durch Kunst auszudrücken. Es gibt viele Gründe dafür, warum Musik mehr kann als wir ahnen. 

Ich hatte die Chance, so manchen Bereich des Künstlerlebens zu erkunden. Strassen und Clubauftritte, Kreuzfahrtschiffe, TV Shows, Studiojobs, Plattenfirmen, Konzertauftritte, Musicals, Charityevents, Firmen und private Veranstaltungen - eine bunte Mischung.  2008 durfte ich als Teil des Duos "ini" den deutschen Rock und Poppreis entgegen nehmen, den renommiertesten Preis für Nachwuchskünstler in Deutschland. Die Mitarbeit im Studiochor für Ireen Sheer, Nicole (Ein bisschen Frieden), Tony Marshall und anderen Schlager-Künstlern waren ebenso Teil meiner Reise, wie auch in der Vorband von Monrose zu singen oder meine Stimme bekannten Danceacts zu leihen. Ich durfte viel reisen und bin wundervollen Menschen begegnet. 

Leider erst spät in meinem Leben habe ich mich mit meinen slowenischen und serbischen Wurzeln und der wunderschönen Musik des Balkans vertraut gemacht. Was mir noch vor 10 Jahren fremd war, ist heute vertraut und so kann ich nun ein paar Worte dieser wundervollen Sprache verstehen und wiedergeben. Auch wenn mich Muttersprachler manchmal auslachen, versuche ich weiter, meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Meine Muttersprache ist deutsch, ich spreche ausserdem gut englisch, ein wenig Gebärdensprache und au no a wängele schwäbisch. Für mich ist Sprache ein äusserst wichtiges Instrument und es lohnt sich, sich damit ausseinander zu setzen. Oft interpretieren wir etwas fragwürdig, dann kann Sprache helfen. 

Bis heute, etwa 42 Jahre später,  ist die Sprache Musik mein treuster Begleiter, ein Zufluchstsort, Lebensretter und für mich durch absolut nichts zu ersetzen.